Provisorische Lösung für Freiherr-vom-Stein-Grundschule

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Das typisch bergische Wetter verlangt der Bausubstanz einiges ab. | Foto: Sascha von Gerishem
Das typisch bergische Wetter verlangt der Bausubstanz einiges ab. | Foto: Sascha von Gerishem
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Es ist vorerst nur eine provisorische Herrichtung. Aber für die Lehrer und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Grundschule ist es eine große Erleichterung. Die aufgrund von Feuchtigkeitsschäden geschlossenen Räume an der Hardtstraße in Lennep sollen bis zum Ende der Sommerferien wieder so hergerichtet sein, dass sie im kommenden Schuljahr wieder genutzt werden können. Das gilt sowohl für den Kunstraum als auch den Gruppenraum. Das teilte Thomas Judt, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, mit.

Bewilligung durch den Rat steht noch aus

Die Beseitigung der kompletten Schäden an Balken, Fassaden und Fußböden im Nebengebäude der Schule ist dann für das nächste Jahr geplant. Gerade der Kunstraum werde von der Schule allerdings dringend gebraucht, begründete Judt die Vorgehensweise. Die erste Maßnahme, bei der zwei Balken ausgetauscht werden, wird rund 5.000 Euro kosten. Für die Summe kann er glücklicherweise noch einen Restetat seines Fachdienstes nutzen.

Die weiteren Arbeiten erfolgen dann erst wieder in der zweiten Hälfte des kommenden Schuljahres. Ab April 2020 werden weitere beschädigte Dachbalken erneuert sowie die Treppe zur ehemaligen Hausmeisterwohnung wieder instand gesetzt. Eine komplette Sanierung des Daches sei nicht notwendig. Um ein erneutes Eindringen von Feuchtigkeit in das Gemäuer zu verhindern, soll zudem der Dachüberstand verlängert werden. Auch die Fassade wird renoviert.

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Zu den Renovierungsarbeiten gehört außerdem die Erneuerung der Decken in den Räumen des ersten Obergeschosses. Dort wurden noch Mineralfasern verbaut, die heute nicht mehr verwendet werden. Sie sollen deshalb verschwinden. Zudem werden die Fußböden erneuert.

Um die Sanierung zügig vornehmen zu können, müssen die betroffenen OGS-Gruppen und Klassen dann vorübergehend in temporär aufgestellte Raummodule umziehen. Dadurch soll es möglich sein, die Bauarbeiten in rund drei Monaten, bis Ende Juli 2020, abzuschließen, sodass die Schule das komplette Gebäude ab der zweiten Jahreshälfte wieder uneingeschränkt nutzen kann. Die Mittel für die Komplettsanierung muss der Rat der Stadt aber erst noch genehmigen. Judt legt in der Sitzung am 4. Juli 2019 die entsprechende Beschlussvorlage vor. Dann soll auch die Gesamtsumme für die Maßnahme feststehen.

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