Steinbruchtage 2019: Ein Event für die ganze Familie

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Eindrucksvoll: Der Natursteinbruch in Wuppertal-Dornap. | Foto: privat
Eindrucksvoll: Der Natursteinbruch in Wuppertal-Dornap. | Foto: privat
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Ein Geheimtipp sind sie schon längst nicht mehr: Die „Steinbruchtage“ der Natursteinbrüche Bergisch Land im Wuppertaler Westen. Wo gewöhnlich mehr als 20.000 Besucher hinpilgern, da muss es schließlich etwas zu sehen geben. Auch in diesem Jahr öffnen sich am 25. und 26. Mai 2019 von 11 bis 18 Uhr wieder Türen, die üblicherweise verschlossen bleiben. In Natursteinwelten wandeln? Ja, dass kann man dort nahezu jeden Tag machen. Aber sich dazu noch inmitten von über 100 Ausstellern inspirieren lassen und mit dem Kopf voller Ideen nachhause zu kommen: Das ist schon außergewöhnlich!

Naturstein liegt im Trend und die moderne Familie werkelt gerne selbst. Bodenplatten verlegen, Gartenteiche anlegen, Wege pflastern – all das scheint zunehmend in Eigenregie stattzufinden. Deshalb gibt’s nicht nur Steinzeug in üppiger Auswahl, sondern auch Kunst und Floristisches. Das Allerbeste: Niemand wird aus Langeweile quengeln, alle werden begeistert sein! Schließlich locken die „Steinbruchtage“ nicht nur mit Hubschrauberrundflügen, sondern auch mit kreativem Ambiente und Expertenwissen.

Und mit Abenteuern für die jüngsten Besucher, die sich im Schatten der Steinbruchkulisse austoben können. War es vor zwei Jahren eine Hüpfburg, so ist es diesmal gleich eine komplette Steinbruchlandschaft. Dazu wird auch noch die Junior-Uni mit Kalk-Experimenten am Start sein. Mit der Bimmelbahn geht’s bis zum Steinbruchrand und mit dem Shuttlebus auch drumherum: Den „Steinbruchtagen“ bei den Natursteinbrüchen Bergisch Land eilt der Ruf voraus, ein Event für die ganze Familie zu sein. Der größte Bagger in Deutschland, das komplizierte Liebesleben der dort lebenden Uhus: Es gibt auch diesmal wieder viel zu hören und zu sehen auf dem Betriebsgelände der Kalkwerke Oetelshofen.

Eintritt & Parken

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Das Auto sollte man möglichst auf einem der Parkplätze in Mettmann (Firma Georg Fischer, Flurstraße) oder im Büropark Dornap (Wuppertal, Dornaper Straße 18) abstellen, um sich von dort aus mit dem Shuttle-Bus zum Werksgelände in Wuppertal-Hahnenfurth bringen zu lassen. Der Eintritt zu den Steinbruchtagen kostet 3 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Die Erlöse kommen der Stiftung der Kalkwerke Oetelshofen zugute, die lokale Kulturprojekte unterstützt.

Helikopter-Rundflug

Hubschrauberrundflüge über das Steinbruchgelände müssen vorab online unter www.terminland.de/revierheli gebucht werden, dauern 10 Minuten und kosten 50 Euro.

Eindrucksvoll: Der Natursteinbruch in Wuppertal-Dornap. | Foto: privat
Eindrucksvoll: Der Natursteinbruch in Wuppertal-Dornap. | Foto: privat

Steinbruchtage 2019: Ein Gigant zum Anfassen

Gucken? Ja, kann man! Anfassen? Dass geht bestimmt auch. Und bewundern lässt er sich bei den „Steinbruchtagen“ auch gerne: Der PC 4000-11 von Komatsu. Er ist schließlich weit und breit der Allergrößte – nirgendwo in Deutschland gibt es einen, der ihm das Wasser reichen könnte. Obwohl, sowas kommt ihm eigentlich gar nicht in die Schaufel. Stattdessen wagt sich der Riesenbagger an großes Gestein. Und das auf eine solch galante Weise, dass man ihm gerne dabei zuschaut. Der Terminkalender des Giganten auf dem Testgelände am Steinbruchrand der Kalkwerke Oetelshofen ist seither komplett ausgebucht. Kunden aus aller Welt werden ebenso dorthin eingeladen wie Techniker, die am System geschult werden.

Der PC 4000 muss auch herhalten, um Neukonstruktionen zu testen. „Das war vorher alles nicht möglich“, weiß Marcel Begemann von Komatsu. Man habe mit Kunden vom Firmengelände in Düsseldorf aus durch die halbe Welt reisen müssen, um denen das Gefährt an einem der internationalen Komatsu-Bagger-Standorte vorführen zu können. Nun also geht das auch in ein paar Kilometern Entfernung und mit den Kalkwerken Oetelshofen (KWO) hat man offenbar auch einen Kooperationspartner gefunden, mit dem langfristigere Planungen möglich sind. Aus der Ferne kann man in gelegentlich bei der Arbeit beobachten. So richtig nah dran ist man nur bei den „Steinbruchtagen“ der Natursteinbrüche Bergisch Land.

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