Leibniz: Schüleraustausch mit Prešov

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In der Slowakei wurde ein buntes und aufregendes Programm geboten. | Foto: Klaus Fey
In der Slowakei wurde ein buntes und aufregendes Programm geboten. | Foto: Klaus Fey
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von Klaus Fey

Eine Schülergruppe des Leibniz-Gymnasiums war für einen einwöchigen Schüleraustausch mit dem Evangelischen Kollegialgymnasium in Remscheids Partnerstadt Prešov in der Slowakei zu Besuch. Mit dem Flugzeug ging es von Dortmund nach Krakau. Prešov wurde nach einer dreieinhalbstündigen Busfahrt gegen 23.45 Uhr erreicht. Nach einer für viele sehr kurzen Nacht ging es am nächsten Morgen schon um 8 Uhr weiter.

Der erste Tag

Der erste Tag in der Slowakei war sehr erlebnisreich und spannend. Der Tag startete mit einer herzlichen Begrüßung in unserer Partnerschule in Prešov. Dort haben wir zunächst einen kurzen Einblick in das slowakische Schulsystem erhalten. Daraufhin sind wir in das Museum Solivar gefahren, in dem wir eine interessante Führung hatten. Die Museumsführerin berichtete uns ausführlich über die früheren Methoden der Salzgewinnung. Nach dem Museumsbesuch sind wir in die Innenstadt von Prešov gefahren, um dort eine Geocaching-Tour zu machen. Dabei sahen wir viele alte und schöne Kirchen sowie sehr bunte und fröhlich gestaltete Häuser.

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In der Innenstadt hatten wir genug Zeit, um uns umzusehen, zu shoppen oder einen Kaffee zu trinken. Am Nachmittag sind wir mit dem Bus zum Kalvarienberg gefahren. Wir hatten von oben einen wunderschönen Ausblick auf unsere slowakische Partnerstadt Prešov. Insgesamt war der erste Tag schon sehr beeindruckend und wir freuen uns auf weitere schöne Tage.
Geschrieben von Lilly Stuppmann (Q1)

Der zweite Tag

Nach unserem ersten ereignisreichen Tag fuhren wir in die Nähe der polnischen Grenze zur mittelalterlichen Burg in Stará L’ubovňa. Dort empfing uns die Burgführerin. Die Burg wurde uns anschaulich und informativ vorgestellt. Die Burgführerin erzählte uns viele interessante Fakten über das Mittelalter und das Leben auf solch einem Anwesen.

Anschließend besuchten wir das benachbarte Freilichtmuseum, wo uns das Leben als Bauer im Mittelalter beispielhaft gezeigt wurde. Als letztes Erlebnis für diesen Tag aßen wir zusammen in einem altertümlichen Restaurant. Allgemein war es ein sehr schöner und interessanter Tag mit unseren slowakischen Freunden.
Geschrieben von Linda Mosbach und Melissa Ulrich (beide 9a)

Der dritte Tag

Am dritten Tag ging es für uns in die Hohe Tatra. Bevor wir eine 4,5 km lange Wanderung gemacht haben, waren wir im Tricklandia in Starý Smokovec. Dies ist eine Illusionsgalerie, in der viele lustige Fotos entstanden sind. Auf dem Weg zum Startpunkt unserer Wanderung haben wir etwas über das slowakische Schulsystem gelernt. Es gibt insgesamt neun Jahre Grundschule, bei der man aber in der fünften Klasse auf das Gymnasium wechseln kann. Dort ist man dann weitere acht Jahre. Die Grundschule kann aber auch noch vier Jahre weiter besucht werden.

Auf unserer Wanderung haben wir viele schöne Natureindrücke bekommen. Oben auf dem Berg angekommen haben wir uns mit einem Mittagessen für den Rückweg gestärkt und einen schönen Bergsee, den Popradské pleso, betrachtet. Mit dem Zug ging es dann nach Štrbské Pleso, um einige Souvenirs zu kaufen und den dortigen gleichnamigen See zu besichtigen. Es war ein sehr schöner, aber auch ein anstrengender Tag.
Geschrieben von Paula Kurth, Paula Welke und Nina vom Brocke (alle 7b)

Der letzte gemeinsame Tag

An unserem letzten Tag, an dem wir alle zusammen unterwegs waren, starteten wir damit, das Rathaus und den stellvertretenden Bürgermeister unserer Partnerstadt Prešov zu besuchen. Er hat uns viel über die Historie und die Ziele der Stadt erzählt und wir haben eine interessante Führung durch das schöne und große Rathaus bekommen.

Danach fuhren wir in unserem Reisebus zu der Jasov-Höhle im Nationalpark Slovenský kras. Es war sehr kalt dort, aber trotzdem wunderschön. Wir zwängten uns durch enge Steingänge und sind mehrere Meter in die Tiefe gegangen, aber das Ergebnis und der Besuch in der Höhle haben sich sehr gelohnt. Nach der ca. einstündigen Führung sind wir in die zweitgrößte Stadt der Slowakei gefahren: Košice. Dort haben wir uns den größten Dom der Slowakei angeschaut „den Heiligen Dom der Elisabeth“ und hatten Freizeit, um uns die Innenstadt anzusehen und Souvenirs einzukaufen. Am Abend feierten wir dann unsere Abschiedsfeier in der Bowlinghalle. Es war ein sehr schöner und lustiger Abend und wir freuen uns schon alle sehr auf das Wochenende bei unseren Gastfamilien.
Geschrieben von Marie Christ (EF)

Das Wochenende war für gemeinsame Zeit mit den Gastfamilien reserviert. Es wurden weitere Ausflüge gemacht, zum Beispiel zur weltbekannten Zipser Burg oder zum Floßfahren auf dem Dunajec, dem Grenzfluss zwischen der Slowakei und Polen. Der Montag begann mit einem gemeinsamen Resümee sowie einem Gespräch mit dem Schulleiter, bevor dann gegen 9.30 Uhr die rund neunstündige Rückfahrt begann. Alle sind wohlbehalten zurückgekehrt.

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