Freiwillige Feuerwehr Lennep: Tanzabend und Familientag

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Beste Stimmung und allerbeste Unterhaltung gab es an beiden Tagen bei der Lenneper Feuerwehr. | Foto: Tim Oelbermann
Beste Stimmung und allerbeste Unterhaltung gab es an beiden Tagen bei der Lenneper Feuerwehr. | Foto: Tim Oelbermann
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Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Lennep im vergangenen Jahr in ihre neuen Räumlichkeiten an der Karlstraße gezogen war, fand dort in der letzten Woche zum ersten Mal der traditionelle Tanz in den Mai statt.

Tradition bewahren

Bereits am alten Standort, der historischen Kulisse an der Mühlenstraße, zog es jährlich tausende Besucher am Abend vor dem Maifeiertag zum Feuerwehrfest. Löscheinheitsführer Christian Wette zeigte sich erleichtert, dass die Lenneper ihrer Feuerwehr im neuen Gerätehaus ebenso treu blieben: „Fast zweitausend Menschen waren gleichzeitig am Abend auf dem Hof, mehrere tausend insgesamt auf unserem Fest.“ Die meisten Besucher hielten sich an die Aufforderung, auf der anderen Seite der Bahnstrecke zu parken und die Unterführung zu nutzen, andere nutzten direkt den Öffentlichen Personennahverkehr. Zu lauten Bässen und bekannten Hits tanzte die Menge, als Second Hand die Bühne bis spät in die Nacht rockte. Bei bestem Sonnenschein war die Stimmung ausgelassen, es blieb durchgehend friedlich, lobte Oberbrandmeister Dennis Pries: „Die Laune war sehr gut, niemand hat sich daneben benommen und es musste auch niemand die Veranstaltung verlassen.“

Als das Aufräumen der Partynacht beendet war, betraten auch schon die ersten Gäste des Tages der offenen Tür den Hof der Feuerwache. Bei Speis und Trank gab es für Groß und Klein einige Entdeckungen zu machen. Die vier Einsatzfahrzeuge der Lenneper Wehr waren ausgestellt und Feuerwehrleute beantworteten alle Fragen. Für den Nachwuchs stand die Jugendfeuerwehr an einer großen „Feuerwehr-Hüpfburg“ sowie einem Spritzenhäuschen parat. Ein originalgetreuer Nachbau ihres alten Gerätehauses haben sich die Floriansjüger gebaut. An der Stelle, wo gestern noch der Live Act aufgetreten war, stand nun ein Pavillon der Jugend- und Freiwilligen Feuerwehr, an welchem über die Arbeit der Brandschützer und dessen Nachwuchs berichtet wurde. Jeder durfte die Einsatzuniform überstreifen und ein Atemschutzgerät aufsetzen. Die Anstrengung war den Besuchern in ihr Gesicht geschrieben, als sie die schwere Stahlflasche auf dem Rücken trugen.

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Für die ganz Mutigen stand am Nachmittag die dreißig Meter hohe Drehleiter der Berufsfeuerwehr für Fahrten in luftige Höhe bereit. Lange Warteschlangen bildeten sich vor dieser beliebten Attraktion. Wolfgang Ertz stand auch in schwindelerregender Höhe für Fragen der Besucher bereit, so wollte Jonas (5) wissen, warum die Leiter nicht einfach umkippt. Drei Showübungen rundeten das Programm an der Karlstraße letztlich ab. Zweimal zeigten die Lenneper Retter ihr Können bei Verkehrsunfällen, als es galt eine eingeklemmte Person möglichst schonend aus der überaus misslichen Lage zu befreien. Routiniert, nach zahllosen Einsätzen in den vergangenen Monaten auf der Autobahn 1, befreiten die Einsatzkräfte die Person schnell. Auch die Jugendfeuerwehr präsentierte sich am Nachmittag bei einer Showübung, strahlende Kinderaugen säumten die Übung. Mit Ehrenabteilung und Jugendfeuerwehr steht die Löscheinheit Lennep derzeit mit etwa 70 Personen gut dar. Christian Wette bestätigte, dass der Zulauf ungebrochen hoch sei.

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