KGS Franziskus: Junge Artisten in der Manege

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Manege frei für den Clowns-Nachwuchs. | Foto: Tim Oelbermann
Manege frei für den Clowns-Nachwuchs. | Foto: Tim Oelbermann
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Ein einwöchiges Zirkusprojekt ließ die beiden Schulstandorte der Katholischen Grundschule Franziskus auf allen Ebenen näher zusammenrücken: Die rund 300 Schüler hatten in der Manege den Spaß ihres Lebens und auch die Mitglieder der beiden Schulvereine lernten sich bei dieser Gelegenheit besser kennen.

Eine außergewöhnliche Schulwoche

Drei Tage reichten aus, um 300 gewöhnliche Lenneper und Lütterkuser Grundschüler in waschechte Zirkusartisten zu verwandeln. Ihr Können und Mut stellten die Jungs und Mädchen bei gleich vier Vorstellungen im mehrfach ausverkauften Zirkuszelt unter Beweis. Erst vergangene Woche hatte die außergewöhnliche Schulwoche für die Kinder auf dem Sportplatz am CVJM-Haus begonnen, wo der Circus Gerhard Sperlich sein Zelt aufgeschlagen hatte. Zwei Tage lang wurde hart trainiert, Kunststücke und Zaubertricks einstudiert, fabelhafte Tänze mit fluoreszierenden Bändern und Bällen eingeübt. Erstmals nahmen an dem Zirkusprojekt gleich beide Standorte der KGS Franziskus teil.

Ein Mammutprojekt für die Sperlich-Artisten, aber auch für Lehrkräfte und Elternschaft, die bei der Organisation, Betreuung und Verpflegung ordentlich mit anpackten. „Das ist tatsächlich eine logistische Herausforderung“, berichtete Lehrerin Lena Gebert. Die Kinder aus Lennep reisten jeden Tag mit dem Bus an, „die Lüttringhauser kamen als laufende Karawane zum Zelt.“ In der Manege schließlich wurden die Kinder der zwei Standorte und aller Klassen bunt zusammengewürfelt. „Das hat sehr gut funktioniert, die Kinder haben sich kennengelernt, ebenso wie Lehrkräfte und Eltern der beiden Standorte.“

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Dass die KGS in diesen wenigen Tagen tatsächlich gut zusammengewachsen ist, stellten in erster Linie die jungen Nachwuchsartisten in der Manege unter Beweis: Wie echte Profis stemmten sie eine gut zweistündige Show, die mit Fakiren, Zauberern, Clowns, Jongleuren und Seiltänzern sowie jeder Menge farbenfroher Lichteffekte keine Wünsche offenließen. Das mit 450 begeisterten Besuchern gefüllte Zelt tobte jedes Mal, wenn die Artisten die Manege betraten und ihre todesmutigen und halsbrecherischen Tricks zeigten. Bei so viel Applaus funkelten die Augen der Kleinen und das breite Lächeln, das sich in ihren Gesichtern abzeichnete, hielt eine ganze Weile an. Jede Menge Endorphine schossen durch die kleinen Körper, jedes Mal, wenn das Scheinwerferlicht aufleuchtete und sie über die laute Musik hindurch die Jubelrufe und Beifallsstürme wahrnahmen.

Auch Mareike Liefke, Vorsitzende des Schulvereins Standort Lüttringhausen, und Nadeshda Delgado, stellvertretende Vorsitzende des Schulvereins in Lennep, freuten sich über ein mehr als gelungenes Projekt: „Das ist eine ganz tolle Erfahrung. Die Kinder gehen auf und wachsen über sich hinaus, lernen sich kennen, neue Freundschaften entstehen. Und auch bei uns Erwachsenen hat das funktioniert“, fassten die beiden zusammen. Am liebsten, verrieten die Frauen, würden sie ein solches Projekt jedes Jahr anbieten. Dafür aber sei es finanziell einfach zu kostspielig für die beiden Vereine, äußerte Liefke: „Wir wollen aber dafür sorgen, dass jedes Kind mindestens einmal in seiner Schullaufbahn in den Genuss des Zirkusprojekts kommt.“

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