LFC: Musik mit Gemütlichkeit kombiniert

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Über 130 Gäste lauschten dem Lüttringhauser Frauenchor. | Foto: Anna Mazzalupi
Über 130 Gäste lauschten dem Lüttringhauser Frauenchor. | Foto: Anna Mazzalupi
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Das Frühlingscafé des Lüttringhauser Frauenchores, erstmals im CVJM-Saal, wird immer beliebter.

Gemütlich zusammensitzen, ein Stück Kuchen oder etwas Herzhaftes genießen, plaudern und dem Gesang des Lüttringhauser Frauenchores (LFC) lauschen: Das Konzept der Frühlingscafés der Sängerinnen kommt gut an. Und zwar so gut, dass die Veranstaltung zur fünften Auflage in diesem Jahr vom Ratssaal in den größeren CVJM-Saal verlegt wurde.

Großes Repertoire

Schnell füllten sich die liebevoll und frühlingshaft dekorierten Tische am Sonntag. Schon nach kurzer Zeit mussten die engagierten Mitglieder des Chores neue Tische dazustellen, um den Gästen ausreichend Sitz- und Essgelegenheiten zu bieten. „Es wird jedes Jahr beliebter. So schön, wie es im Rathaus auch ist, wir sind dort an unsere Grenzen gestoßen. Wir sind sehr, sehr glücklich, dass es mit dem CVJM geklappt hat“, sagte die zweite Vorsitzende des Chores, Silke Bassow. Das Lächeln wich ihr trotz des Trubels an dem Nachmittag nicht aus dem Gesicht. Die Freude über den großen Besucherandrang war bei allen 48 aktiven Chormitgliedern groß. Ein großes Buffet mit einer Auswahl aus über 16 verschiedenen selbstgebackenen Kuchen und Torten sowie über 20 Platten mit herzhaften Snacks ließ kulinarisch keinen Wunsch offen.

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Den Erfolg des Frühlingscafés führt sie auf die Mischung aus gemütlichem Beisammensein und Musik zurück. Für die Musik sorgten die Sängerinnen selbstverständlich unter Regie von Chorleiterin Petra Rützenhoff-Berg selbst. In verschiedenen Blöcken präsentierten sie einen Auszug ihres breitgefächerten Repertoires, das bis zu 230 Songs beinhaltet. Das reicht von klassischen Liedern wie dem Bergischen Heimatlied über Schlagerhits wie Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ oder Helene Fischer Songs bis hin zu Popmusik wie „Ich liebe das Leben“ oder „Top of the World“.

Bei Besucherin Hannelore Anke kam das gut an. „Das ist wunderbar. Sie haben satte Stimmen“, lobte die Lenneperin, die selbst seit 26 Jahren im gemischten Kirchenchor von St. Bonaventura singt. Sie war zum ersten Mal beim Frühlingscafé zu Gast, hatte vorher aber schon viel darüber gelesen. „Ich wollte auch mal einen reinen Frauenchor hören“, ergänzte sie. Für Ramona Reithmeier war der Sonntag ebenfalls eine Premiere. Sie singt im Frauenchor „DaCapo“, mit dem der LFC eine gute Chorfreundschaft pflegt. „Ich wollte den Chor mal hören. Das hat mir gut gefallen“, sagte sie. Ihr gefalle die lockere Atmosphäre. So eine Veranstaltung könne sie sich auch für ihren eigenen Chor vorstellen.

Für den LFC erfüllt das Frühlingscafé allerdings noch einen weiteren Zweck: Bei den kurzen Auftritten am Sonntag sangen sie auch einige neue Stücke, die sie für das große Gemeinschaftskonzert der Lüttringhauser Chöre am 11. Mai vorbereiten. In diesem Jahr sei das Programm besonders anspruchsvoll, erklärte die zweite Vorsitzende. „In den letzten Jahren kommt immer mehr Popmusik als Chormusik“, erklärte Bossow. Das helfe Chören auch dabei, Nachwuchs zu finden. Geprobt wird beim LFC immer dienstags ab 19 Uhr im Ratssaal. Interessierte Frauen sind jederzeit willkommen.

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