Altenberger Erklärung unterzeichnet

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Foto: Jochen Hagt, Landrat Oberbergischer Kreis; Uwe Richrath, Vorsitzender der KAG und Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen; Andreas Mucke, Oberbürgermeister Wuppertal; Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister Remscheid; Tim O. Kurzbach, stellv. Vorsitzender der KAG und Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen; Stephan Santelmann, stellv. Vorsitzender der KAG und Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. | Foto: Kristina Malis
Foto: Jochen Hagt, Landrat Oberbergischer Kreis; Uwe Richrath, Vorsitzender der KAG und Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen; Andreas Mucke, Oberbürgermeister Wuppertal; Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister Remscheid; Tim O. Kurzbach, stellv. Vorsitzender der KAG und Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen; Stephan Santelmann, stellv. Vorsitzender der KAG und Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. | Foto: Kristina Malis
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Kooperation der Bergischen Städte und Kreise besiegelt.

Drei Kreise und vier Städte unterzeichneten gestern im Haus Altenberg in Odenthal eine Kooperationsvereinbarung, in der es um die Zukunft des Bergischen Landes geht. Es geht darum, sich gemeinsam im Rahmen der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Kooperation für Projekte, die nicht an Stadt- und Kreisgrenzen Halt machen können – wie zum Beispiel im Bereich Verkehr oder Infrastruktur – und das sich gleichermaßen Sichtbar-Machen, das sind die Ziele der Altenberger Erklärung.

„Wir müssen ein Ausrufezeichen in NRW setzen“, so Solingens Oberbürgermeister Tim O. Kurzbach und stellvertretender Vorsitzender der KAG. „Als Städtedreieck sind Remscheid, Solingen und Wuppertal ein starker Industriestandort, aber selbst die KAG als Förderkulisse ist noch zu klein. Wir Bergischen brauchen eine starke Vernetzung“, warb er für überregionale Bündnisse.

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Rund 80 politische Vertreter der KAG-Städte Leverkusen, Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie des Rheinisch-Bergischen, des Oberbergischen Kreises und des Kreises Mettmann waren vertreten, als der Präsident der Bergischen IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid, Thomas Meyer, die Stärken des Bergischen Landes resümierte: ein starker, innovativer Industriestandort, mit einer hohen Exportquote und geprägt von vitalen, kleinen und mittleren Unternehmen. „Wir müssen die bergische DNA wieder entfesseln“, forderte er. Um die Region stärker ins Blickfeld der Landesregierung zu rücken, sei es wichtig, die Stimme zu erheben, eine Delegation aus dem Bergischen sollte daher das direkte Gespräch mit dem NRW-Wirtschaftsminister und dem Ministerpräsidenten suchen.

Die Altenberger Erklärung ist ein Instrument dazu: „Als KAG stehen wir dafür ein, unsere Identität als Bergisches Land nicht zu verlieren und gleichwohl die Zukunft neu zu gestalten. (…) Wir werden die Mobilität zwischen dem Bergischen Land und der Rheinschiene vernetzt denken und dafür sorgen, dass neue Bürger im Bergischen Land ihr Zuhause finden können. Wir werden den digitalen Strukturwandel der regionalen Wirtschaft unterstützen und damit neue Lebens- und Arbeitswelten für alle ermöglichen. (…) Wir werden unser Bergisches Land als Freizeit- und Kulturraum profilieren und seine Vielfalt für Touristen, aber auch für Unternehmen und Fachkräfte sichtbar machen. Dafür werden wir gemeinsam regionale und interkommunale Projekte entwickeln und uns in der Tradition der KAG gemeinsam um die erforderliche Unterstützung von Land, Bund und EU einsetzen.“ So ein Ausschnitt aus der Erklärung.

„In Zeiten der Globalisierung wollen wir gemeinschaftlich nach vorne gehen, um diesen starken Wirtschafts- und Lebensraum zu entwickeln. Die Altenberger Erklärung ist ein überparteiliches Bündnis mit hoher Vertrauenskultur“, so Uwe Richrath, Oberbürgermeister von Leverkusen und Vorsitzender der KAG. Er appellierte an die politischen Vertreter, Inhalt und Idee der Altenberger Erklärung mitzunehmen und im politischen Alltag mitzudenken.

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