Posaunenchor Lüttringhausen: Förderung für Nachwuchsmusiker

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Die jungen Mitglieder sind beim Posaunenchor Lüttringhausen vollends integriert. | Foto: Marcus Müller
Die jungen Mitglieder sind beim Posaunenchor Lüttringhausen vollends integriert. | Foto: Marcus Müller
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Auf eine lange Geschichte kann der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen bereits zurückschauen, richtet gleichzeitig aber auch stets den Blick in die Zukunft. 1898 wurde das Orchester gegründet, im vergangenen Jahr feierten die Blechbläser daher das 120-jährige Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert im CVJM-Haus an der Gertenbachstraße. Dort findet am 7. April 2019 auch wieder das traditionelle Frühjahrskonzert statt – „Die 4 Elemente“ lautet die Überschrift, aktuell wird schon fleißig für den „großen Auftritt“ geprobt.

Aktive Förderung der Jugend

Hierbei kann der Posaunenchor auf tatkräftige Unterstützung durch neue Mitglieder zählen. Denn nachdem die Stelle der Ausbildungskoordinatorin durch Gisela Woock neu besetzt werden konnte, läuft auch die Nachwuchsförderung beim Posaunenchor wieder kräftig an. Gleich mehrere Jugendliche, der jüngste ist 9 Jahre alt und spielt bereits seit drei Jahren Posaune, haben in den vergangenen Monaten den Weg ins Ensemble gefunden.

„Wir integrieren den Nachwuchs relativ früh in die Gesamtgruppe“, erklärt Woock das Konzept. Zwar gebe es auch Vor- und Sonderproben, wo auf individuelle Fähigkeiten eingegangen werden kann. Ziel sei es aber, dass die neuen und gestandenen Mitglieder schnell zusammenfinden, berichtet Woock. „Sie sollen sich musikalisch und menschlich wohlfühlen“, legt auch Chorleiter Philipp Jeßberger besonderen Wert auf eine schnelle Integration. Daher werden die Jugendlichen auch dort platziert, wo ihnen schnell durch andere Mitglieder geholfen werden könne. Mit Erfolg: Die jungen Bläser haben im vergangenen Jahr alle Martinszüge sowie die Christmette am ersten Weihnachtstag mitgespielt und proben jetzt auch wie die „alten Hasen“ für das Frühjahrskonzert mit: „Sie sind sehr ambitioniert unterwegs“, freut sich Jeßberger über das Engagement der Jugendlichen.

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Kein Wunder, denen bereitet die Arbeit im Posaunenchor ja auch sichtlich viel Freude: „Es macht Spaß“, freut sich Jan Heynen über die freundliche Aufnahme. Und langweilig wird es anscheinend auch nicht: „Es gibt ja auch immer wieder was Neues im Programm“, berichtet auch Wolfgang Frericks. Er war ebenso wie seine Schulkameraden Justus Scheffen und Jan Heynen durch Jürgen Kammin, den Küster der Evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen, angesprochen worden – und hat sich schon richtig gut „eingelebt“.

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