Sanierung der Kreuzbergstraße

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Die Querungshilfe in der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen ist eine der erfolgreichsten Verkehrsinseln in Remscheid. | Foto: Sascha von Gerishem
Die Querungshilfe in der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen ist eine der erfolgreichsten Verkehrsinseln in Remscheid. | Foto: Sascha von Gerishem
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Nach der Fahrbahndeckensanierung der Kreuzbergstraße soll auch die Querungshilfe fest installiert werden.

Täglich nutzen sie viele Menschen, um von der Bäckerei oder dem Rathaus auf die andere Seite zu Apotheke oder Discounter zu kommen: die Fußgängerinsel auf der Kreuzbergstraße. Genau diese Querungshilfe war Thema in der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen.

Sanierung der Fahrbahndecke noch 2019

Denn bisher ist sie nur ein Provisorium, da die Fahrbahndecke der Kreuzbergstraße erneuert werden soll. Das stand bereits beim Entschluss für die Einrichtung der Insel 2016 fest. Deshalb entschied man sich für die kostengünstigere Variante, erklärte Udo Wilde von den Technischen Betrieben. Die Erneuerung des Straßenbelages soll noch in diesem Jahr durchgeführt werden, berichtete er weiter. Der genaue Zeitpunkt sei allerdings noch unklar.

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Fest steht aber, dass nach der Maßnahme eine festinstallierte Fußgängerinsel kommen soll. Entgegen der Sorge der Politiker, dass aus dem Provisorium eine Dauerlösung werden könne, versicherte Wilde, dass diese Variante dann „Stein auf Stein“ gebaut werde. Dazu zählen auch das Blindleitsystem sowie die Leitlinien vor den Inselköpfen. „Ich habe schon viele Inseln in Remscheid gemacht. Aber die an der Kreuzbergstraße ist eine der erfolgreichsten Inseln in der Stadt“, sagte Oliver Neugebauer, unter anderem bei der Stadt zuständig für den Personenverkehr.

Auch Schulkinder nutzen den sicheren Überweg in Lüttringhausen. | Foto: Sascha von Gerishem
Auch Schulkinder nutzen den sicheren Überweg in Lüttringhausen. | Foto: Sascha von Gerishem

Da die Straße stark von Autos frequentiert wird, werde die Querungshilfe sehr gut von den Fußgängern angenommen. Die von der CDU angesprochenen und kurzzeitig genutzten Betonringe für mehr Sicherheit könnten bei der dauerhaften Lösung allerdings nicht zum Einsatz kommen, erklärte Wilde. Auch, wenn sie für Autofahrer besser sichtbar als die Betonhalbschalen auf dem Boden seien. Durch ein neues Halteverbot habe sich der Verkehr rund um die Insel aber auch verbessert, ergänzte Neugebauer. Die Unfälle, die sich dort ereignet haben, seien eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ gewesen. Falsch parkende Autos oder auch die tiefstehende Sonne seien dafür verantwortlich gewesen.

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