Es gab Lesezeugnisse am Leibniz-Gymnasium

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Die Schüler*innen können stolz auf sich sein. | Foto: Sascha von Gerishem
Die Schüler*innen können stolz auf sich sein. | Foto: Sascha von Gerishem
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Jedes Jahr, kurz vor den Halbjahreszeugnissen erhalten manche Schüler vom Lüttringhauser Leibniz-Gymnasium schon eine andere Urkunde: Das Lesezeugnis. Diese Auszeichnung geht an Schüler*innen, die im ersten Halbjahr der 5. Klasse erfolgreich am Lesekurs teilgenommen haben, der von Claudia Krahl, der Koordinatorin für individuelle Förderung, alljährlich initiiert wird.

Lesescreening für alle Fünftklässler

Bereits am dritten Schultag absolvierten die 92 neuen Fünftklässler des Leibniz-Gymnasiums ein Lesescreening. Dabei wurde die gesamte Jahrgangsstufe 5 auf die jeweilige Lesefertigkeit getestet und jedem Kind danach sein Lesequotient mitgeteilt, der anhand von Vergleichsdaten der Fünftklässler von Gymnasien ermittelt wird.

Dabei schnitten zwei Drittel der Kinder mit durchschnittlichen Leistungen ab, 13 lagen deutlich über, 19 Kinder unter der durchschnittlichen Leistung. Anschließend wurden die Schüler zu einem Lesekurs eingeladen, der in fünf Wochen wieder Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ behandelte und gleich in der ersten Schulwoche begann. Jetzt, ein Schulhalbjahr später, wurde erneut Bilanz gezogen. Nun lagen 53 Kinder deutlich über dem Durchschnitt, 36 erreichten den Durchschnitt, lediglich für drei Kinder ist weiteres Training erforderlich.

Dr. Thomas Giebisch (re.) und Claudia Krahl ehrten die Schüler*innen in der Bibliothek des Leibniz-Gymnasiums. Foto: Sascha von Gerishem
Dr. Thomas Giebisch (re.) und Claudia Krahl ehrten die Schüler*innen in der Bibliothek des Leibniz-Gymnasiums. Foto: Sascha von Gerishem
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Bevor es die Zeugnisse aus den Händen von Claudia Krahl und Direktor Dr. Thomas Giebisch gab, erinnerte man sich nochmal zurück. „Ihr wart eine ganz tolle Truppe und ich habe mich jeden Mittag gefreut. Ihr wart super konzentriert und habt ganz toll mitgemacht“, lobte sie die Kinder. Lesen ist wichtig und wird immer gebraucht, auch in allen Schulfächern, „Sogar in Mathe“, lachte Dr. Giebisch, „ich hab das gerade bei meinen Achtklässlern, die müssen sich eine Aufgabe bis zum Ende durchlesen, um zu verstehen, was sie ausrechnen sollen: Textaufgaben!“

Das Auryn, das Symbol aus der Unendlichen Geschichte, zierte die Lesezeugnisse. Wer das Auryn hat, dem kann nichts mehr passieren. Daumen drücken bis zum Abi.

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