Kommentar: Das Geisterspiel

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Fußballfeld. Symbolfoto.
Fußballfeld. Symbolfoto.
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Nun ist die Partie zwischen dem FC Remscheid und dem VfB Solingen vom 6. Spieltag endlich gespielt. Aus unserer Sicht gibt es zwei Verlierer. Zum einen den FC Remscheid, der urlaubsbedingt nicht seine beste Elf aufbieten konnte und am Ende sportlich verdient mit 0:4 verlor. Und, zum zweiten der Bergische-Fußballfan, dem es genommen wurde ein Derby zwischen der Klingenstadt und der Röntgenstadt zu besuchen, da das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Duisburg ausgetragen wurde. Gerade der FCR ist bekannt dafür, dass ihn seine treuen Fans auch auswärts zahlreich unterstützen. Dass es in ganz Solingen keine Sportanlage für ein Bergisches-Derby gibt ist der nächste traurige Punkt. Kein gutes Zeugnis für eine Großstadt wie Solingen mit knapp 160.000 Einwohnern. Doch nach dem Spiel – ist vor dem Spiel. Am 17. Februar gastiert der VfB Solingen in Remscheid. Der Maßnahmenkatalog der Polizei Remscheid soll dem FC Remscheid bereits vorliegen. Strikte Fantrennung und eine gewisse Anzahl an Ordnern, die weit über das normale Maß hinausgehen, müssen vom FCR gestellt werden. Jetzt ist der FC Remscheid glücklicherweise noch im Besitz des Lenneper Röntgen-Stadions, wo solch eine Partie durchgeführt werden kann. Trotzdem kommen auf den FCR Zusatzkosten zu, die mit den Zuschauereinnahmen kaum zu begleichen sind. Daher sind nun die beiden bergischen Städte gefordert, die Sportanlagen so zu gestalten, dass ein Bergisches Derby auch im Bergischen Land stattfinden kann. Die Stadt Remscheid hat beim Bau der neuen Sportanlage am Hackenberg die große Chance hier mit Vorbild voranzugehen.

FCR: Niederlage in Duisburg gegen Solingen

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