Feelin‘ groovy in der Lenneper Klosterkirche

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Die Simon & Garfunkel Revival Band war sehr nah am Original. Foto: Elisabeth Erbe
Die Simon & Garfunkel Revival Band war sehr nah am Original. Foto: Elisabeth Erbe
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19Die Simon & Garfunkel Revival Band spielte vor ausverkauften Reihen.

Wer kennt sie nicht, die Hits „Mrs. Robinson“ und „Bright Eyes“ von Simon & Garfunkel? Die gleichnamige Revival Band sorgte für eine ausverkaufte Klosterkirche.

Unfassbar nah am Original

Die Besucher schwelgten in alten Erinnerungen und sangen ihre Lieblingslieder leise mit. Nur wenige Coverbands schaffen es, ihrem Original so ähnlich zu sein wie die Simon & Garfunkel Revival Band. Michael Frank und Guido Reuter klangen wie das Original und das Publikum klatschte immer wieder spontanen Beifall. Begleitet wurden die Künstler von Sebastian Fritzlar, Mirko Sturm und Sven Lieser.

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Zum Auftakt ließen sie „Feelin‘ groovy“ erklingen, einen Hit mit dem Simon & Garfunkel 1966 Millionen Fans begeisterten. Auch 50 Jahre danach berühren diese Songs immer noch Herzen. Jedes Jahr gastiert die Band in der Klosterkirche. Diesmal erschraken die Musiker, wie schnell ein Jahr vergangen war. Um die Zeit kurz anzuhalten, sangen die Künstler „America“. Die nächste Ballade erzählte die Geschichte von einem Mädchen aus „Scarborough“, wie das gleichnamige Lied hieß. Guido Reuter übersetzte die ersten Zeilen ins Deutsche und fügte statt Scarborough den Stadtteil Lennep ein. Das Publikum lachte und schenkte Beifall. In ihren intensiven Songs, mal ruhig, mal rockig, erzählten sie Geschichten, die das Leben schrieb. Auch die des armen Jungen, der nach Arbeit sucht und nur Ablehnung erfährt. Jeder in der Klosterkirche kannte das Lied „The Boxer“ und sang lauthals mit. Ein Fest für Ohr und Herz.

Mit glasklaren Stimmen ließen sie alte Hits wieder aufblühen. Humorvoll moderierten sie durch den Abend. „Dies ist unser traurigstes Lied. Einmal liebt sie ihn, einmal nicht. Jedes Mal, wenn wir dieses Lied spielen, werden wir an unser eigenes Schicksal erinnert“, sagten sie und ließen „Cecilia“ erklingen.

Zahlreiche Instrumente wie Flöte, Keyboard und Gitarre begleiteten die Evergreens. Dabei spielen die Musiker die Stücke nicht stur nach, sondern beweisen ihre Liebe zu den Melodien. Stimmungsvoll sangen sie „A Hazy Shade of Winter“. Die Besucher waren begeistert. „Wenn man die Augen schließt, denkt man, es sind die Originalsänger. Sie sind wirklich super“, sagte Rosaria Lutze.

Die einen erinnerten sich bei „Bright Eyes“ an eine Orangensaft-Werbung, dabei geht es um einen besonderen Traum, nicht um Vitamin C. Die Besucher waren am Ende restlos begeistert und verlangten lauthals Zugaben.

Musikalisch geht es in der Klosterkirche weiter. „Weltklassik am Klavier“ bietet Werke von Bach, Tschaikowsky und Schubert. Ein festliches Konzert versprechen die Kosaken von Maxim Kowalew. Auch Reinhold Beckmann zeigt sich musikalisch. Gwennyn & Band bieten mit modernem keltischen Pop einen besonderen Kontrast.

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