Benefizkonzerte in Heilig Kreuz: Ein Halleluja mit Flügel

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Daniela Bosenius wurde von Peter Bonzelet begleitet. – Foto: Sabine Naber
Daniela Bosenius wurde von Peter Bonzelet begleitet. – Foto: Sabine Naber
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Schon seit rund sechs Monaten steht der neue Flügel in der katholischen Kirche Heilig Kreuz. Die Gemeinde hatte das Geld zwar vorgestreckt, kann den Flügel aber nicht alleine finanzieren. „Da knirscht es noch an einigen Ecken“, weiß Kantor Peter Bonzelet und lädt deshalb zu fünf Benefizkonzerten ein, um das noch fehlende Geld zusammenzubekommen.

Kürzlich startete die neue Konzertreihe, die Bonzelet (Flügel) gemeinsam mit der Sängerin Daniela Bosenius gestaltete. Unter dem Titel „Ein Halleluja mit Flügel – Gesänge durch die Jahrhunderte“ verwöhnten sie ihre Zuhörer mit wundervoller Musik, die laut Bonzelet eine Mischung aus Zugabenprogrammen und etwas Weihnachtlichem bestand.

„Schuberts ,Ave Maria‘, das muss in unser Programm rein“

Gleich mit dem ersten Lied „The Rose“ überzeugte die ausgebildete Sängerin mit ihrer warmen, schönen Stimme. „Jetzt wird aus der Rose ein Engel“, so kündigte sie „Sei stille dem Herrn“ aus „Elias“ von Mendelssohn an. Innig, mit einwandfreier Intonation und gefühlvoller Begleitung durch den Pianisten gelang das großartig.

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„Schuberts ,Ave Maria‘, das muss in unser Programm rein“, hat mir Peter Bonzelet gesagt. Und ich finde, dass auch mal von der Mutter geredet werden muss“, so sagte die Sängerin den nächsten Programmpunkt an. Und bewies einmal mehr, wie wandelbar und ausdrucksstark ihre voluminöse Stimme ist. Mit zwei Liedern von Peter Cornelius, die von den Heiligen Drei Königen erzählen und Christus als Freund der Kinder darstellt, kam auch etwas Weihnachtliches dazu. Auch die jazzige Bearbeitung von „Silent Night“, die der Musikdirektor „zum Durchatmen“ präsentierte, passte gut dazu.

„Bisher habe ich eher die mittleren und tiefen Töne bedient. Jetzt kommt ein Ausflug nach oben. Und das kommt jetzt sehr majestätisch daher“, sagte Daniela Bosenius und sang zum Abschluss Mozarts „Alleluia“. Die Zuhörer waren begeistert.

Nächstes Konzert am Sonntag mit Simone Droick und Oliver Drechsel

Die Gastmusiker, die in der Lüttringhauser Kirche auftraten, spielten unentgeltlich. Das nächste Konzert ist am Sonntag, 20. Januar 2019. Dann spielen Simone Droick (Akkordeon) und Oliver Drechsel (Flügel) Werke von Astor Piazolla. Die Benefizkonzerte beginnen jeweils um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei – am Ausgang wird um eine Spende zur Finanzierung des neuen Flügels gebeten.

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