Fühlbar fit. Ein Erfahrungsbericht.

"Die Effektivität ist schon nach nur einigen Einheiten ersichtlich."

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Das Fühlbar fit-Studio in Lennep. Foto: fühlbarfit.de
Das Fühlbar fit-Studio in Lennep. Foto: fühlbarfit.de
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„Die Effektivität ist schon nach nur einigen Einheiten ersichtlich.“

Worum geht’s?

Es gibt Probetrainings, in die man zugegebener weise mit ein wenig Bammel geht, wie zu diesem bei FÜHLBAR fit. Denn hier wird nicht einfach geturnt und geschwitzt: Die Muskeln werden während der Bewegung auch mit Elektroreizen stimuliert. EMS heißt die Methode, die Abkürzung steht für elektrische Muskelstimulation.

Die Vorbereitung

Vor dem Training soll ich mindestens einen halben Liter Wasser trinken und zwei bis drei Stunden vorher kohlenhydratreich essen – das wurde mir schon am Telefon so gesagt.
Bei FÜHLBAR fit werde ich von Bastian begrüßt. Er wird auch für meine Trainingseinheit mein Personal Trainer sein. Und schon das ist anders als in anderen Studios: Nicht nur bei der ersten Stunde, sondern bei jeder Trainingseinheit hat man einen Personal Trainer zur Seite, der die Übungen überwacht.

Vom Studio bekomme ich Sportwäsche, eigene Sportbekleidung brauche ich nicht. Ganz klar: In diesem Fitnessstudio geht es nicht darum, wer die hipperen und cooleren Sporttights oder Shirts trägt, hier wird sich ausschließlich auf den Sport konzentriert.

Zunächst führen wir ein ausführliches Vorbereitungsgespräch. Ich soll genau wissen, worauf ich mich einlasse und mein Trainer erkundigt sich nach meinen körperlichen Problemen. Mit der Elektrostimulation können gezielt ganz bestimmte Zonen angesprochen werden. An den großen Hauptmuskelgruppen werden insgesamt acht Elektrodenpaare befestigt. Durch die Elektroden fließen ungefährliche bioelektrische Impulse, die diese und alle dazwischen oder tiefer liegenden Muskeln (z.B. Beckenboden und tiefe Rückenmuskeln) stimulieren und trainieren. So wird jeder einzelne Muskel in wesentlich kürzerer Zeit und um ein Vielfaches intensiver und öfter trainiert, als bei einem herkömmlichen Training. Im Prinzip wirkt EMS wie ein Verstärker.

Dann ziehe ich die Ausrüstung an – eine Weste und Klettverschlusspads für Arme, Beine und Gesäß. Die Trainingselektroden werden danach verkabelt. Ein Blick in den Spiegel bestätigt, was ich denke: Ich sehe aus wie eine blonde Version von Lara Croft.

Das Training

Der Trainingsbereich im Fühlbar fit-Studio in Lennep. Foto: fühlbarfit.de
Der Trainingsbereich im Fühlbar fit-Studio in Lennep. Foto: fühlbarfit.de

Die Kabel werden mit einer EMS-Trainingssäule verbunden. Zunächst steuert Bastian einzelne Muskelgruppen von den Armen, Rücken, Po, Brust, Bauch und Oberschenkeln an, und ich muss ihm sagen, bis zu welcher Stärke der bioelektrische Impuls eingestellt werden soll. Dieses Level wird dann gespeichert und bietet die Basis für alle Übungen. Der bioelektrische Impuls fühlt sich tatsächlich ein wenig wie ein elektrischer Impuls an, der in den Muskeln vibriert. Das ist ein ungewohntes Gefühl, aber keineswegs unangenehm.

Auf einem Bildschirm wird mir per Ampelfarben signalisiert, wann eine Übung startet, wie lange sie dauert und wann sie beendet ist. Zusätzlich erklärt mir Bastian die Übungen und korrigiert sie, wenn nötig. Jede Übung wird zwölfmal wiederholt, immer unterbrochen von kleinen Pausen. „Halte den ganzen Körper in Anspannung“, mahnt mich mein Trainer immer wieder. Zwischendurch fragt er aber auch, wie ich mich fühle.

Die Übungen werden langsam absolviert und sind nicht schwierig. Aber durch die kontrollierte Ausführung und die zusätzlichen Impulse sind sie anstrengend. Schon nach 20 Minuten ist das Training beendet, diese Zeit verging wie im Flug.

Rund 90 Prozent meines Muskelapparats wurden dabei gleichzeitig gefordert. Ich komme auch ganz schön ins Schwitzen, ich fühle mich fit und gut: „Beim ersten Mal ist man etwas vorsichtiger und geht nicht gleich an seine Grenzen“, erklärt mein Trainer. Ich will schon verständnisvoll nicken, da prognostiziert er: „Trotzdem war das intensiv, ich bin gespannt, ob Du einen Muskelkater bekommst!“ Und da hat er (leider) recht: Die folgenden Tage merke ich deutlich das intensive Training vor allem am Po und an den Oberschenkeln. Damit wird mir auch klar, warum einmal EMS Training pro Woche völlig ausreicht.

EMS ist geeignet für Personen, die mit wenig Zeitaufwand viel erreichen wollen. Das erfahrene und kompetente Trainerteam unterstützt alle Kunden, durch strukturiertes und individuelles Personal Training zum Erreichen der gesteckten Ziele. Da das EMS Training sehr gelenkschonend ist, ist es besonders für ältere Menschen hervorragend geeignet. Bei einem kostenlosen Probetraining kann sich jeder von den Vorteilen des EMS Ganzkörpertrainings überzeugen.

Ich bin mir sicher, ich komme wieder.

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