Ein Musical mit Pfiff

Leibniz-Fünfer spielten „Kwela, Kwela“ von Andreas Schmittberger.

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Die Tiere Afrikas begaben sich auf die Suche nach Wasser. Foto: Marcus Müller - www.mamuero.com
Die Tiere Afrikas begaben sich auf die Suche nach Wasser. Foto: Marcus Müller - www.mamuero.com
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Leibniz-Fünfer spielten „Kwela, Kwela“ von Andreas Schmittberger.

Sie hatten wochenlang im Deutsch- und Musikunterricht geprobt, ein Theaterstück und verschiedenste Lieder einstudiert – und kurz vor den Herbstferien war dann endlich die langersehnte Premiere: Wie in jedem Jahr führten die neuen Klassen 5 des Leibniz-Gymnasiums an der Lockfinker Straße ein Musical auf. Dieses Mal stand „Kwela, Kwela“ von Andreas Schmittberger auf dem Programm.

Regen bleibt aus

Nach dem heißen Sommer hierzulande entführten die Schüler dabei nach Afrika: Auch dort hat es bereits seit Monaten nicht geregnet. Zebra, Elefant, Löwe und Co. sind schwer beunruhigt – wo sollen sie bloß eine ergiebige Wasserquelle finden, die für alle ausreicht? In ihrer großen Not befragen sie das Orakel, doch das gibt immer nur augenscheinlich komische Antworten. Es bleibt den Tieren letztendlich aber nichts anderes übrig, als den Ratschlägen zu folgen. Und siehe da: Die Hinweise stimmen!

Doch kaum wachen die Tiere am nächsten Morgen wieder auf, ist das just gefundene Wasser wieder weg, gestohlen. Doch von wem bloß? Da müsste man nachts eine Wache aufstellen, doch die möchte aus Angst so recht keiner übernehmen. Mit ein bisschen Überredungskunst fällt die Wahl schließlich auf den Buschhasen Tschipo – wie sich letztlich herausstellen soll, die richtige Wahl. Denn durch sein nächtliches Flötenspiel frohlockt er den Dieben. Es sind die Gespenster, die das Wasser aus Langeweile stehlen…

Sichtlich begeistert von der Aufführung des „afrikanischen Musicals mit Pfiff“ zeigte sich auch Dr. Thomas Giebisch. Insgesamt sechs Mal präsentierten die neuen Klassen 5 „Kwela, Kwela“ ihren Eltern, Verwandten und auch Grundschülern am Vormittag und Abend. Nicht nur den Schauspielern und Chor-Mitgliedern attestierte Giebisch dabei eine „Klasse-Leistung“, vielmehr erinnere auch das Bühnenbild „fast an ,Der König der Löwen‘“, fand der Leibniz-Schulleiter. „Die Gags sind alle angekommen.“ Dabei hatte auch Dr. Thomas Giebisch selbst am Musical mitgewirkt: In einer Szene sprang er aus dem Publikum auf, rannte zum Chor, zog seine Querflöte aus dem Jackett – und spielte mit. Szenenapplaus war ihm da natürlich gewiss.

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