Bahnhof Lüttringhausen macht mobil

Nachhaltigkeit ist zentrales Thema beim 150. Bahnhofsjubiläum am 15. September. Flashmob mit Elektrofahrzeugen geplant.

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Am Lüttringhauser Bahnhof tut sich was. Foto: Sascha von Gerishem
Am Lüttringhauser Bahnhof tut sich was. Foto: Sascha von Gerishem
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Nachhaltigkeit ist zentrales Thema beim 150. Bahnhofsjubiläum am 15. September. Flashmob mit Elektrofahrzeugen geplant.

Das Familien- und Kulturfest zum 150. Geburtstag des Lüttringhauser Bahnhofs am 15. September hat bereits Fahrt aufgenommen. Über zwanzig unterschiedliche Partner und Unterstützer bereiten ihre Teilnahme vor. Erinnerungen, Ideen und viele Fotos um den Bahnhof werden gesichtet und ausgewählt und einige Anlieger haben sich gemeldet, um ihre Wünsche und Erfahrungen einzubringen. Der Lüttringhauser Heimatbund bietet mit den Eisenbahnfreunden Remscheid einen kompletten Tag zum Feiern und Diskutieren.
Die zur Zeit laufenden Arbeiten am Bahnhof zeigen die positiven Absichten des neuen Eigentümers zum Erhalt und Wiederherstellung des alten Bahnhofsgebäudes. Bis zum Geburtstag wird jedoch erst ein kleiner Gebäudeteil in der Baustelle nutzbar sein.

Mobilitätskonzept zum Anfassen

Ein Themenschwerpunkt wird die zukünftig mögliche Bedeutung des alten Bahnhofes in Lüttringhausen sein. Mit einer eigenen Artikelserie von Stephan Jasper hat der Lüttringhauser Anzeiger einige Erläuterungen und Standpunkte zum Mobilitätskonzept der Stadt Remscheid vorgestellt, das gerade vom Rat der Stadt Remscheid verabschiedet wurde. Der Fachdienst Umwelt wird das Bahnhofsfest mit einem Infostand begleiten und den aktuellen Stand der Planungen erläutern. Es wir spanennd sein, was die Überlegungen für den Standort Lüttringhausen bedeuten, und welche Meinungen in den Parteien und bei der Bezirksvertretung diskutiert werden.

Fahrradfreunde kommen nach Lüttringhausen

So ist es nur folgerichtig, dass sich der ADFC Remscheid inhaltlich einbringen wird. Lange im Gespräch ist die Verbindung der Radweges der Balkantrasse von Lennep über Lüttringhausen zur Nordbahntrasse in Wuppertal. Noch gibt es keine Entscheidung über den geplanten Streckenverlauf, das Verfahren ist noch auf dem Weg. Aus Wuppertal werden sich die Fahrradfreunde der Utopiastadt mit ihrer Fahrradwerkstatt beteiligen und einen Vor-Ort-Service und Beratung anbieten. Dabei geht es um die Wiederherstellung von Fahrrädern, die sich noch gut weiternutzen lassen. Möglichst viele autofreie Anreisen zum Bahnhofsfest sind den Veranstaltern eine Herzensangelegenheit.

E-Mobilität zum Klimaschutz

Eine Ausnahme gibt es dazu: Besitzer von Elektrofahrzeugen wie Autos, Rollern, Fahrrädern o.ä. sind für 15 Uhr herzlich zu einer Fahrzeugparade im Stile eines „Flashmobs“ eingeladen.
Es soll gezeigt werden, warum und welche Halter sich für Elektromobilität entscheiden. Kos-
ten und Nutzen lassen sich so an ganz praktischen Erfahrungen besprechen. Interessant zu sehen, wie weit dieses Thema im Bergischen Land schon angekommen ist.
Heimatbund und Bahnhofsfreunde freuen sich über eine rege Weiterleitung der Einladung und viele Teilnehmer mit eigenen Elektrofahrzeugen. Anmeldungen gerne per E-Mail an bahnhof@lalib.de. Weitere Informationen folgen.

Gut zu wissen

Die Anreise zum Bahnhofsfest am 15. September erfolgt am besten zu Fuß oder mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie den Buslinien 636, 660, 666 sowie dem NE14 und natürlich mit der S-Bahn S7.

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