Lüttringhauser Treff: Brücke der Generationen

Der traditionelle Teil des „Golden Eagle Summerfestivals“ begeisterte neben dem Stammpublikum auch viele jüngere Besucher.

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inen deutlich größeren Andrang als in den letzten Jahren konnte der Lüttringhauser Treff verzeichnen, unter dessen Motto der erste Tag des Summerfestivals stand. Foto: Sascha von Gerishem
inen deutlich größeren Andrang als in den letzten Jahren konnte der Lüttringhauser Treff verzeichnen, unter dessen Motto der erste Tag des Summerfestivals stand. Foto: Sascha von Gerishem
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Der traditionelle Teil des „Golden Eagle Summerfestivals“ begeisterte neben dem Stammpublikum auch viele jüngere Besucher.

Ein traditionelles Fest im Lüttringhauser Veranstaltungskalender ist der Lüttringhauser Treff. In den letzten Jahren litt er unter Besucherschwund. In diesem Jahr wurde daher der ambitionierte Versuch unternommen, das traditionelle Konzept sanft für ein jüngeres Publikum zu öffnen und so eine Brücke zwischen den Generationen zu bauen. Das hat geklappt.

Wieder mehr Besucher

Zum ersten Tag des Golden Eagle Summerfestivals, der im Zeichen der Tradition stand, kamen viele jüngere Besucher. Unter den mehr als 800 Besuchern war auch Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller. Rund 600 Bändchen für das elektronische Bezahlen wurden ausgegeben. Beim Männerchor konnte klassisch bar bezahlt werden, während die anderen Essens- und Getränkestände auf die neue Technik setzten.

Erweitertes kulinarisches Angebot

In diesem Jahr standen nicht nur die Reibekuchen vom LMC sowie Brat- und Currywurst auf der Speisekarte. Mit Pommes, Bratkartoffeln und Krakauer im Brötchen ging es gleich weiter. Am Stand von Ahmad Daoud, dem syrischen Küchenchef, der in diesem Jahr das faire Dinner im Lüttringhauser Rathaus ausgerichtet hat, gab es bei Toschka mit Hummus und Salat für 5 Euro die wohl größte Portion des Abends. An den frischen Falafel mit Hummus konnten sich auch Veganer satt essen. Vegetarisches gab es auch beim Lüttringhauser Wrapmobil von Sascha Maes: Quesadilla mit Feigen-Walnuss-Sauce und Ziegenkäse etwa. Da alles frisch zubereitet wurde, konnte man sich auch freie Kombinationen ohne Fleisch wünschen. Vegane und vegetarische Gerichte anzubieten entspricht absolut dem aktuellen Zeitgeist. Daoud und Maes setzten darüberhinaus auch auf Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zucker und Bambus.

Hoch die Becher und Gläser

Der LMC servierte deutsche Weine aus echten Gläsern, während Softdrinks und Bier in diesem Jahr erstmals aus Mehrwegbechern aus Plastik gereicht wurden. Carsten Pudel betrieb mit seiner Knallfabrik einen bunten Cocktailstand, bei dem es erstmalig etwa Caipirinha oder Whisky-Cola gab. In der Mitte des Ludwig-Steil-Platzes war ein großer Biergarten aufgebaut.

DJ Nighthawk rockte

Auch bei der Musik ging man neue Wege, statt live kam sie vom Plattenteller. Eike Gebhards, aka DJ Nighthawk, brachte die Lüttringhauser zum Mitsingen und Mittanzen. Das neue Konzept hat mit seinen großen Stärken kleinere Schwächen überdeckt. So kann es großartig weitergehen.

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