Dank Seminar zum perfekten Burger

Bei Nolzens Burgerseminar dreht sich alles rund um den perfekten Burger Marke Eigenbau.

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In der Fleischerei wird Burgergemüse geschnitten. Foto: Stephanie Licciardi
In der Fleischerei wird Burgergemüse geschnitten. Foto: Stephanie Licciardi
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Bei Nolzens Burgerseminar dreht sich alles rund um den perfekten Burger Marke Eigenbau.

Der verführerische Duft von gebratenem Fleisch, auf dem der Gouda langsam schmilzt, verführt die Sinne und lassen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Drinnen werden fleißig die Beilagen geschnippelt; die Saucen mit frischem Estragon und Basilikum angerührt. Zum vierten Burgerseminar stellten Samuel Schad, Metzgermeister bei Nolzen, und sein Team Tobias Gierse und Alina Buga Wissenswertes rund um den beliebten Rundling vor. Sieben Interessenten drängen sich hinter der Theke der Traditionsmetzgerei. „Seit wir 2017 das Seminar ins Leben gerufen haben, freuen wir uns über viel positive Resonanz“, erzählt Samuel Schad. Ob Gruppen zwischen 35 und 40 Personen oder im Kleinformat, die Seminare bei Nolzen sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Drei Burger – Drei Kreationen

Insgesamt drei Burgerkreationen warten an diesem Abend auf ihre Zubereitung. Der Klassiker mit Bacon und frischem Rucola, die mediterrane Variante mit Kalbsfleisch-Parmesan-Pattie und gegrilltem Gemüse sowie der ausgefallene Onglet (Nierenzapfen-)Burger. An Station 1 zeigt Tobias Gierse wie die Buns (Brötchen) gebacken werden. „Der Teig sollte recht flüssig sein, damit die Buns fluffig werden“, erklärt er. Der Teig klebt beim Formen ordentlich an den Händen, aber mit ein paar Kniffen drehen die Teilnehmer bald die Buns wie echte Profis. An Station 2 liegt das „Tier“. „Beim Rindfleischpattie kommt es darauf an, dass es nicht zu fettig ist“, erklärt Schad. Oberstes Gebot: „Nicht durchbraten! Medium ist, ähnlich wie beim Steak, besser.“ Anschließend kommt alles in den Fleischwolf. „Die Zugabe und Konsistenz von Gewürzen sind hierbei entscheidend. Salz nicht vermengen, sondern grob zugeben.“ An Station 3 werden indes frische Zutaten wie knackiges Gemüse und Kräuter vorbereitet.

Heiße Glut am Grill

Auf dem Grill liegen inzwischen die 180 Gramm schweren Patties. Das Fachwissen von Meister Schad ist hier gefragt. „Dözen Sie den Pattie vorher, sonst haben Sie am Ende einen Köttbullar.“ Dözen heißt: Ein Loch wird in den platten Fladen gedrückt. Ist der Grill heiß genug, kann es losgehen und so oft wie nötig gewendet werden, „beispielsweise bei viel Feuchtigkeit“, rät der Profi. Bei Zubereitung in der Pfanne gilt: Kein Öl und auf das gusseiserne oder das Edelstahlmodell zurückgreifen! Anschließend wird der Burger belegt – das fertige Ergebnis kann sich sehen lassen. Saftig, knackig, so muss es sein. Guten Appetit!

Die nächsten Termine

4. und 18. August, 8., 15. und 22. September jeweils ab 19 Uhr. Anmeldung in der Fleischerei Nolzen.

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